Über mich

Meine Ausbildung

Nach dem Abitur in Heidelberg Schauspielausbildung an der Theaterhochschule "Ernst Busch Berlin/Rostock". Abschluss Diplom-Schauspielerin.

Meine beruflichen Theaterefahrungen als Schauspielerin

Gastverträge und Festengagements am Theater Rostock, Oldenburg, Bochum, Wolfsburg, Hannover, Kammerspiele Paderborn, Schlosstheater Celle, Theater Mecklenburg Vorpommern. Soloprogramme.

Theatertournee durch mehrere Länder mit dem Theaterstück, "Die Ratten" von G. Hauptmann unter Leitung von Horst Schönemann.

Zahlreiche gespielte Theaterrollen: u.a. Katzelmacher (Fassbinder), Frauenmonologe (Franca Rame), Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen (Christiane Brückner), Reineke Fuchs (Goethe), Der Hofmeister (Lenz), Diener zweier Herren (Goldoni), Hamlet (Shakespeare), Extremities (W. Mastrosimone), Blick von der Brücke (A. Miller), Pünktchen und Anton (E. Kästner), Der kleine Horrorladen, Eingekreist (R. Neumann), Don Juan (Molière), Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry), Die Eroberung des Südpols (Karge), Jahrmarktfest zu Plundersweilern (P. Hacks), Die wundersame Schusterfrau (Lorca), Krankheit der Jugend (Bruckner), Lovekicks (E. Müller), Der Heiratsantrag / Der Bär (A. Tschechow), Der Reigen (Schnitzler), Ausser Kontrolle (Ray Cooney), Kasimir und Karoline (Horvath), Pippi Langstrumpf (A. Lindgren), Noch ist Polen nicht verloren (J. Hofmann), Die Dreigroschenoper (Brecht), Macbeth (Shakepeare), Müllers Kinder, Müllers Kuh (K;Hensel), Es (Karl Schönherr), Die Physiker (Dürrenmatt), Minna von Barnhelm (Lessing), Drei Mal Leben (Y. Reza), Besuch der alten Dame (Dürrenmatt), Prüfungsrollen bei ZBF Vorspiel: Pipercarcka/Die Ratten (Hauptmann), Katharina/ Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare), Hester/Hallo und Adieu (Fugard).

Nordrheinwestfälischen Theaterpreis.

Als Dozentin

Dozentin an Universität Hannover, Theaterwerkstatt Hannover, Heidelberg, Bildungsverein Hannover, Volkshochschulen.

Schauspieltraining /Coaching mehrere meiner Studenten bestanden die Aufnahmeprüfung an renommierten stattlichen Schauspielschulen.

Aufbau, Gründung und Leitung des eigenen internationalen Kulturzentrums "La Vivandière" in der Provence.

Regiearbeit mit französichen Kindern und Jugendlichen, Coaching, Theaterseminare.

Weiterbildungen

Atempädagogik nach Dr. Parow.

Achtsamkeitsgrundausbildung (MBSR) in Avignon und Freiburg.

Weiterbildung bei international bekannten Theatereinrichtungen und Dozenten: u.a. Familie Floez, Rote Nasen, Maskentheater Mario Gonzales (Ariane Mnouchkine), Bewegung und Tanztheater Delphine Helix, Psychologie und Theater (Bettina Hahn), Marionettenbau und spiel mit Jorge Cerqueira.

Ansatz

Durch meine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater "Ernst Busch Berlin" ist meine Arbeit besonders geprägt von den Theaterlehren und Methoden Stanislawskis und Brechts. Doch fliessen in meinen Unterricht durchaus weitere, inhaltlich verschiedene Theateransätze und Methoden ein. Besonders erwähnenswert sind für meinen Unterricht ebenfalls die Theaterrichtungen von Lecoq, M.Tschechow, Keith Johnson, Pina Bausch, Meyerhold , Yoshi Oida etc. Neben der Vermittlung von Technicken geht es mir aber immer und vor allem um das spielerische, lebendige Entdeckenund Ausprobieren. Die individuelle Persönlichkeit jedes Teilnehmers steht im Vordergrund. Dem Spieler wird die grosse Bandbreite seiner Ausdrucksmöglichkeiten bewusst gemacht.

Ein grosses Gewicht meiner Arbeit liegt auf der Vorbereitung. In meinem Unterricht nimmt der Anteil an Stimmbildung, Sprecherziehung,Atemschulung, Miteinanderspielen (den König spielen immer die anderen!) einen grossen Platz ein.

Durchlässigkeit des Körpers, sensibles Aufeinandereingehen und Wahrnehmen, wirklich im Augenblick "anwesend zu sein" sind mir Anliegen, die ich weitergeben möchte. Es sind nicht die äusserlich grossen Heldenrollen, sondern die suchenden nicht aufgebenden, versteckten Helden mit ihren kleinen vielleicht fast unscheinbaren Gesten zwischen den Worten, die mich interessieren. Es sind diejenigen, die scheitern und wieder aufstehen, diejenigen die Widersprüche zeigen, Fehler machen und so zutiefst menschlich sind. So ist auch der gute Schauspieler ein "Macher der Wahrheit" (Käthe Reichel) ein ganz schlechter Versteller. Es ist wunderbar wenn Theater berührt und nach Herrn Karl Valentin bleibt natürlich auch immer "Theater ist schön, macht aber viel Arbeit".